Die Caritas in der Erzdiözese Bamberg schlägt Alarm. Diözesan-Caritasdirektor Michael Endres warnt vor den von der Bundesregierung geplanten Einsparungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Besonders die Hilfen zur Erziehung dürften nicht gekürzt werden, so Endres in einem Video in den Sozialen Medien. Betroffen seien Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen – etwa mit psychischen Erkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten oder Problemen im familiären Umfeld. Vor allem ambulante Hilfsangebote seien wichtig, um Familien frühzeitig zu unterstützen und größere Probleme zu verhindern. Die Caritas fordert deshalb, auf die geplanten Kürzungen zu verzichten. Gleichzeitig müsse der Bund Städte und Landkreise finanziell so ausstatten, dass sie ihre Aufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe weiterhin erfüllen können.