Die einen möchten nie mehr ohne, die anderen verabscheuen sie: E-Scooter. Deutschlandweit gab es laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr rund 38 Prozent mehr E-Scooter-Unfälle als noch 2024. In Bamberg sieht die Entwicklung allerdings anders aus, sagt Daniel Richter von der Polizei Bamberg Stadt:
„Bamberg ist ja eine Fahrradstadt und natürlich werden auch viele E-Scooter benutzt. Und es fällt natürlich auf, es wird von Jahr zu Jahr immer mehr, weil die Dinge immer beliebter sind. Und wir haben im Unfallbereich eigentlich einen mittleren zweistelligen Bereich, bewegen wir uns. Zu den Unfallschwerpunkten gehören eigentlich Vorfahrtsachen und Kreuzungen, aber auch alleinbeteiligte Stürze.“
Auch für E-Scooter gelten übrigens klare Verkehrsregeln, so Richter weiter – die werden allerdings gerne mal ignoriert. Deshalb gibt es in Bamberg spezielle Kontrollen:
„Man kann es nachvollziehen, jeder E-Scooter hat ja ein Kennzeichen, ein Versicherungskennzeichen. Anhand dessen kann man den Halter natürlich ermitteln und kann dementsprechend auch sanktionieren. Das wird auch gemacht. Wir führen auch speziell in Bamberg Zweiradkontrollen durch, auch spezialisiert auf E-Scooter. Auch im Rahmen der Streife werden E-Scooter immer wieder kontrolliert und dementsprechend sanktioniert.“
Auffällig sind laut Richter vor allem E-Scooter, die in die falsche Richtung oder bei Rot über die Ampel fahren.