Im Januar soll der Bau des Kühllagers von Lidl in Hollfeld beginnen und nutzen will der Discounter es für 20 Jahre. Zwei Fakten, die bei der Bürgerversammlung wegen des umstrittenen Lagers bekannt geworden sind. Einige Hollfelder Stadträte hatten bemängelt, dass Lidl jetzt doch nicht selbst baut, sondern eine Projektentwicklungsgesellschaft damit beauftragt hat. Ihr Ansatzpunkt: das betreffende Grundstück gehört nicht mehr Lidl, sondern der Baugesellschaft.
Die rund 100 interessierten Bürger haben bei der Infoveranstaltung zudem erfahren, dass es ein paar Anpassungen beim Bau des Kühllagers geben soll, dass die Größe aber bleibt und dass die Stadt Gewerbesteuer kriegt. Befürchtungen, die versprochenen 90 Arbeitsplätze würden durch Roboter ersetzt, haben Vertreter von Lidl verneint. Ende November soll es wegen des Lidl-Kühllagers eine Sondersitzung des Hollfelder Stadtrats geben.