Bamberg zeigt, dass Bürgerbeteiligung funktioniert: Bei der Bürgerversammlung am 18. Dezember im Klemens-Fink-Zentrum nutzten zahlreiche Bürger die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt einzubringen.
Oberbürgermeister Andreas Starke berichtete unter anderem über die Vereinbarung mit dem Freistaat zum Ankerzentrum in Bamberg-Ost. Durch die Regelung sind zahlreiche Verbesserungen für die Stadt geplant: eine barrierefreie Bushaltestelle am Ankerzentrum, die Fortsetzung des Ankershuttles, Förderungen für die Sanierung des Bambados-Freibads und des Volksparks sowie ein neuer Geh- und Radweg in der Armeestraße.
Auch der städtische Haushalt für 2026 steht: Trotz schwieriger Rahmenbedingungen bleibt Bamberg handlungsfähig. Starke kündigte die Fortsetzung der Schlagloch-Offensive und massive Investitionen in die Schullandschaft an. Ab Mai 2026 startet außerdem der Bau des Tiefensammlers, um die Stadt besser vor Hochwasser zu schützen.
2026 stehen zudem zwei Jubiläen an: der 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann und das 80-jährige Bestehen der Bamberger Symphoniker. Zum Abschluss appellierte der OB an die Bürgerinnen und Bürger, bei der Kommunalwahl ihr Wahlrecht zu nutzen.
Ein weiteres Thema war der Umgang mit Ferienwohnungen: Stadtplanungsleiter Achim Welzel erklärte, dass neue Bebauungspläne die Nutzung als Ferienwohnung künftig ausschließen sollen, um rechtssichere Vorgaben zu gewährleisten.