Am 8. März sind in Bayern Kommunalwahlen – auch in der Region Bamberg-Forchheim läuft der Wahlkampf auf Hochtouren. In Hiltpoltstein im Kreis Forchheim will die amtierende Bürgermeisterin Gisela Schulze-Bauer allerdings nicht mehr antreten und deshalb gibt es eine Urwahl. Gegenüber Radio Bamberg sagt sie:
„Eine Urwahl ist eine Wahl, bei der jede Bürgerin bzw. auch ein jeder Bürger, der mindestens 18 Jahre alt ist und mindestens ein Vierteljahr in der Gemeinde wohnt, gewählt werden kann.“
Jeder Bürger trägt den Namen der Person ein, die er sich als Bürgermeisterin oder Bürgermeister wünscht. Anschließend überprüft das Wahlamt, ob diese Person die Voraussetzungen für das Amt erfüllt. Eine Ablehnung ist nur aus wichtigen Gründen möglich:
„Zum Beispiel aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen. Oder wenn man wegen der Pflege nahe Angehörige das Amt nicht ausüben kann. Oder auch wenn die gewählte Person über 65 Jahre alt ist.“
Vorgeschlagen werden kann nur, wer mindestens 18 Jahre alt ist und seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde wohnt. Gisela Schulze-Bauer tritt zurück, weil sie über 65 Jahre alt ist und Platz für die junge Generation machen möchte.