Brose will knapp 1000 Stellen streichen

14. Oktober 2024 , 16:42 Uhr

Die Automobilindustrie in Deutschland ist in der Krise. Nun reagiert der fränkische Autozulieferer Brose. 950 Stellen sollen abgebaut werden, teilte das Unternehmen aus Coburg mit. Betroffen sind demnach Beschäftigte in der Administration. Brose-Gesellschafter Stoschek sagte der FAZ: Die Organisation müsse verschlankt werden. Brose beschäftigt 32.000 Menschen.

Die Maßnahme hatte sich bereits im Sommer angedeutet. Da hatte Brose für den Standort Bamberg einen Personalabbau von zehn Prozent angekündigt. Auch in Coburg sollten Stellen wegfallen, allerdings blieb die Größenordnung noch offen.

Das könnte Dich auch interessieren

18.11.2025 Autozulieferer Brose steigt in den Raumfahrt-Sektor ein Der Coburger Autozulieferer Brose plant den Einstieg in den Raumfahrt- und Satellitensektor. Zu diesem Zweck habe man im Oktober «strategische Partnerschaften» mit zwei Fraunhofer-Instituten und einem Berliner Unternehmen für Raumfahrttechnologie geschlossen, teilte ein Sprecher von Brose mit. Zuvor hatte die Süddeutsche Zeitung berichtet. Gemeinsam mit seinen Partnern will das oberfränkische Familienunternehmen Kleinsatelliten in Gewichtsklassen zwischen 21.05.2025 Brose schreibt große Verluste Die Brose Gruppe mit Standorten in Bamberg, Coburg und Würzburg hat im Jahr 2024 einen Verlust von 142 Millionen Euro gemacht. Laut Geschäftsbericht liegt das am schwierigen Markt und an hohen Kosten für den Umbau. Der Umsatz sank auf 7,7 Milliarden Euro – 200 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Weltweit sollen 1100 Stellen gestrichen 08.04.2025 Brose: die Lage ist ernst Der Coburg-Bamberger Autozulieferer Brose steckt in der Krise – und will deshalb weltweit sparen. In Coburg äußerte sich jetzt die Unternehmensführung ausführlich zu den geplanten Maßnahmen und verteidigte den Sparkurs. So sprach Verwaltungsratschef Michael Stoschek von einem massiven Kostendruck. Besonders im Fokus stehen aktuell die fränkischen Standorte Coburg, Hallstadt bei Bamberg und Würzburg. Dort wird 31.03.2025 Brose trennt sich von E-Bike-Geschäft Brose trennt sich von der Entwicklung von E-Bike-Antrieben – Der Coburg-Bamberger Automobilzulieferer verkauft diesen Geschäftsbereich an eine Tochterfirma von Yamaha. Der japanische Motorenhersteller übernimmt nach Medienberichten auch die Beschäftigten, die für Brose für diesen Bereich in Berlin arbeiten. Der Zulieferer will sich nun noch stärker auf sein Kerngeschäft in der Automobilindustrie konzentrieren.