Grenzgebiet

Entwarnung nach Bombendrohung in Konstanz

14. Juni 2026 , 13:44 Uhr

Nach einer Bombendrohung und Evakuierung sind der Bahnhof an der Grenze zur Schweiz und ein 24-Stunden-Flohmarkt nun wieder freigegeben. Doch die Ermittlungen dauern an.

Nach einer Bombendrohung sind ein 24-Stunden-Flohmarkt und der Bahnhof in Konstanz wieder freigegeben. Bei Durchsuchungen sei eine verdächtige Tasche gefunden worden, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Nach umfassender Überprüfung gab das Landeskriminalamt am Mittag aber Entwarnung.

Die Bereiche an der Grenze zu Kreuzlingen in der Schweiz waren am frühen Morgen evakuiert worden und mehrere Stunden gesperrt. Weil die Sperrung auch den Bahnhof betraf, war ein Schienenersatzverkehr eingerichtet worden.

Am Morgen wegen unklarer Bedrohungslage geräumt

Am frühen Morgen hatte die Polizei von einer unklaren Bedrohungslage gesprochen, später bestätigte die Behörde, dass es sich um eine Bombendrohung handelte. Gegen 2.00 Uhr hatte demnach ein anonymer Hinweisgeber bei der Polizei in Konstanz angerufen und in mehreren Telefonaten vor Bomben auf dem Flohmarkt gewarnt. 

Daraufhin sperrte die Polizei den Bereich und durchsuchte ihn mit Sprengstoff-Spürhunden. Nach Überprüfung der verdächtigen Tasche schloss der Entschärfungsdienst schließlich eine Gefahrenlage aus. Die Ermittlungen dauern laut Polizei aber noch an.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

08.06.2026 Hauseinsturz: Was den Verdächtigen noch vorgeworfen wird Die Polizei ermittelt nach dem Hauseinsturz in Görlitz auch wegen Einbruchs und Diebstahls. Was haben die Verdächtigen am Tag des Unglücks gesucht? 06.06.2026 Medizinischer Notfall: Lufthansa-Flieger muss zwischenlanden Unerwarteter Zwischenstopp in Stuttgart: Wegen eines Notfalls an Bord ändert sich der Reiseplan für Passagiere nach Venedig. 03.06.2026 Drei Schüsse auf Sylter Barber-Shop - Zwei Festnahmen Mitten in Westerland auf der Insel Sylt wird mindestens dreimal auf einen Barber-Shop geschossen. Einsatzkräfte nehmen einen 23-Jährigen und einen Jugendlichen fest. 31.05.2026 Unwetter ziehen über Deutschland - zwei Tote im Südwesten Nördlich von Karlsruhe kommen zwei Menschen auf einer regennassen Straße ums Leben. Auch andernorts im Land gibt es witterungsbedingte Einsätze. Einen Schreckmoment erlebt eine Tauffeier in Osnabrück.