Welthandel

BMW mit Rekordabsatz in den USA - Audi schwächelt

06. Januar 2026 , 08:31 Uhr

BMW fährt in den USA auf Rekordkurs, während Audi mit einem Minus zu kämpfen hat. Was steckt hinter den unterschiedlichen Entwicklungen?

Der Autobauer BMW hat seinen Absatz in den USA 2025 gesteigert und das dritte Jahr in Folge Rekordzahlen erreicht. Im Gesamtjahr seien mit 388.897 Autos 4,7 Prozent mehr abgesetzt worden als im Jahr davor, teilte das Unternehmen in Woodcliff Lake (New Jersey) mit. Im vierten Quartal wurden 113.512 Fahrzeuge der Marke BMW verkauft. Das waren 3,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

US-Zölle auf Autoimporte unter Donald Trump belasten deutsche Autobauer seit dem vergangenen Jahr. BMW baut allerdings einen großen Teil seiner in den USA verkauften Autos vor Ort. Das Werk in Spartanburg in South Carolina ist der größte Standort im Produktionsnetzwerk des Autobauers. 

Die Volkswagen-Tochter Audi schwächelt dagegen in den USA. Im gesamten Jahr 2025 wurden mit 164.942 Autos 16 Prozent weniger verkauft als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Sitz von Audi of America in Herndon (Virginia) mitteilte. Im ebenfalls schwächeren vierten Quartal ging der Absatz demnach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 Prozent auf 36.233 Fahrzeuge zurück.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

07.01.2026 Pistorius: Konkrete Beiträge zur Sicherung der Ukraine nötig Deutschland ist bereit, sich an der militärischen Absicherung einer Friedenslösung in der Ukraine zu beteiligen. Der Verteidigungsminister erläutert die Pläne. 07.01.2026 Bundesregierung kritisiert USA nach Maduro-Festnahme Zum US-Vorgehen gegen Venezuela hat sich die Bundesregierung bisher bedeckt gehalten. Das ändert sich jetzt. 06.01.2026 Merz will Ukraine-Waffenstillstand mit absichern Der Westen will der Ukraine rechtlich verbindliche Sicherheitsgarantien geben. Kanzler Merz stellt eine militärische Beteiligung Deutschlands an der Absicherung eines Waffenstillstands in Aussicht. 05.01.2026 Trump: Glaube nicht an Angriff Kiews auf Putins Residenz Moskau beschuldigte Kiew, einen Angriff auf Putins Residenz verübt zu haben. Nun äußert sich Trump - nachdem er den angeblichen Angriffsversuch zunächst kritisiert hatte.