Folgenschweres Ausweichmanöver gestern Abend auf der A73. In Richtung Nürnberg auf Höhe Hirschaid kollidierte ein BMW mit einem Streufahrzeug. Während das Streufahrzeug vom Beschleunigungsstreifen auf die rechte Spur wechselte, fuhr der dunkle Kleinwagen hinter ihm direkt auf die linke Spur. Dort war ein BMW mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Um eine Kollision zu vermeiden, wich der BMW-Fahrer nach rechts aus und krachte mit dem Heck in das Streufahrzeug. Für die Aufräumarbeiten war die Autobahn mehrere Stunden gesperrt. Der Fahrer wurde eingeschlossen und kam später schwer verletzt ins Krankenhaus. Der Schaden liegt bei 125.000 Euro. Der Fahrer des dunklen Kleinwagens flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen.
Hier die Meldung der Polizei:
A73 / HIRSCHAID, Lkr. Bamberg. Eine schwerverletzte Person und ein Sachschaden im sechsstelligen Eurobereich sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls auf der Autobahn am späten Montagabend. Da der Unfallverursacher flüchtete, bittet die ermittelnde Verkehrspolizei Bamberg um Hinweise.
Kurz nach 22:00 Uhr befuhr ein 33 Jahre alter BMW-Fahrer die A73 in Richtung Nürnberg. An der Anschlussstelle Hirschaid fuhren zur gleichen Zeit ein Streufahrzeug und direkt dahinter ein bislang unbekanntes, dunkles Auto auf die Hauptfahrbahn ein. Unvermittelt zog das Auto vom Beschleunigungs- auf den linken Fahrstreifen, um offenbar den Lastwagen der Autobahnmeisterei zu überholen. Dabei übersah er den dort befindlichen BMW. Um einen Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen zu verhindern, leitete der 33-Jährige eine Vollbremsung. Dabei kam er jedoch augenscheinlich ins Schleudern, prallte ins Heck des Streufahrzeugs und blieb totalbeschädigt auf dem linken Fahrstreifen liegen. Während der Mann aus seinem BMW durch die Feuerwehr geborgen und durch den Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste, fuhr der Unfallverursacher unerkannt einfach weiter. Der Fahrer des Streufahrzeugs kam mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden liegt insgesamt bei etwa 125.000 Euro. Zur Bergung der Fahrzeuge und zu den Aufräumarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Süden teilweise komplett gesperrt werden. Die Verkehrspolizei Bamberg ermittelt nun gegen den flüchtigen Verkehrsteilnehmer wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der fahrlässigen Körperverletzung. Aus diesem Grund werden Personen gebeten, die Hinweise zum Unfallhergang und auf den Unfallverursacher geben können, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129-510 zu melden.