Der Bayerische Biodiversitätspreis ist in diesem Jahr in Bamberg verliehen worden – und auch ein Projekt aus der Region wurde ausgezeichnet. Die Stadt Bamberg erhielt im Rosengarten der Neuen Residenz den mit 4.500 Euro dotierten Preis in der Kategorie „Kommunales Engagement“.
Gewürdigt wurde die ökologische Straßenrandpflege der Stadt. Dabei werden städtische Grünflächen und rund zehn Hektar Begleitgrün seit Jahren naturnah bewirtschaftet. Ziel ist es, mehr Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu schaffen und die Artenvielfalt im Stadtgebiet zu fördern.
Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber überreichte die Auszeichnung und lobte das Engagement der Stadt Bamberg. Die naturnahe Pflege der Flächen sei ein wichtiger Beitrag für den Naturschutz und zeige, wie Kommunen mit konkreten Maßnahmen die Biodiversität stärken können.
Der Bayerische Biodiversitätspreis stand in diesem Jahr unter dem Motto „Naturnahe Hecken und Säume“. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 25.000 Euro vergeben. Laut Umweltminister Glauber war die Auswahl unter mehr als 50 eingereichten Projekten besonders schwierig. Deshalb wurden zusätzlich sechs Schul-Sonderpreise vergeben.
Der Hauptpreis mit einem Preisgeld von 10.000 Euro ging an die Familie Haake aus Oberfranken. Ausgezeichnet wurde ihr Engagement unter dem Motto „Gepflanzt, als anderswo gerodet wurde“.