Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die neue regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung vorgestellt – mit gemischten Aussichten für Oberfranken.
Demnach wächst Bayern insgesamt weiter auf rund 13,5 Millionen Einwohner bis 2044, das Durchschnittsalter steigt auf etwa 46 Jahre. Hauptgrund ist Zuwanderung, da die Geburtenzahlen nicht ausreichen.
Für Oberfranken rechnen die Statistiker weiterhin mit einem Bevölkerungsrückgang, allerdings schwächer als früher befürchtet: Statt bis zu sechs Prozent sollen es nun rund 3,3 Prozent sein. Die Region Bamberg-Forchheim kann ihre Einwohnerzahlen demnach voraussichtlich halten und zählt damit zu den stabileren Gebieten in Oberfranken.
Herrmann betont, dass gezielte Maßnahmen bereits Wirkung zeigen, etwa bei Fachkräftegewinnung und Infrastruktur. Dennoch bleibt der demografische Wandel vor allem im ländlichen Raum eine Herausforderung.