Betrugsverdacht: Beschäftigte eines Pflegediensts angeklagt

10. September 2025 , 14:56 Uhr

Beschäftigte eines ambulanten Pflegedienstes aus Nürnberg sollen die Kranken- und Pflegekassen um rund 430.000 Euro betrogen haben. Die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) hat fünf mutmaßlich Beteiligte angeklagt.

Den Mitarbeitern des Pflegedienstes wird gewerbsmäßiger Bandenbetrug vorgeworfen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg mitteilt. So sollen die Beschuldigten durch fingierte Touren- und Dienstpläne zahlreiche Leistungen abgerechnet haben, ohne diese wirklich erbracht zu haben. Der mutmaßliche Betrug im Zeitraum von April 2020 bis April 2024 flog demnach durch eine Anzeige der AOK Bayern sowie einen Hinweis über das anonyme Hinweisgebersystem der ZKG auf.

Im Zuge eines Prozesses will die ZKG die entstandene Schadenssumme bei den Beschuldigten einziehen und den Schaden so wiedergutmachen.

 

Das könnte Dich auch interessieren

11.03.2026 Pflegedienst-Mitarbeiter wegen Betrugs verurteilt Wegen Abrechnungsbetrugs hat das Landgericht in Nürnberg vier Verantwortliche eines Pflegedienstes zu Bewährungsstrafen von zwei Jahren verurteilt. Eine fünfte Angeklagte habe wegen Beihilfe zum Betrug eine Bewährungsstrafe von neun Monaten bekommen, sagte Gerichtssprecherin Tina Haase. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Gericht sah es demnach als erwiesen an, dass die Angeklagten durch fingierte Touren- 21.10.2025 Ermittler decken mutmaßlichen Betrug mit Scheinehen auf Bayerische Ermittler haben zahlreiche mutmaßliche Scheinehen aufgedeckt. Bei Durchsuchungen in der zweiten Oktoberwoche in Nürnberg, Bamberg, Berlin und Essen hat die Polizei 30 Mobiltelefone sowie zahlreiche schriftliche Unterlagen sichergestellt, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilte. Die Ermittlungen kamen in Gang, nachdem die Ausländerbehörde in Nürnberg seit Mitte 2025 vermehrt Anträge von nigerianischen Staatsangehörigen für eine Aufenthaltskarte 24.07.2025 Verdacht auf millionenschweren Betrug mit Covid-Medikament In Bayern sollen Apotheker und andere Verdächtige das Covid-Medikament Paxlovid illegal auf den Schwarzmarkt gebracht haben. Im Raum steht ein Schaden von rund 2,6 Millionen Euro, wie die bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen aus Nürnberg mitteilte. Zwei Beschuldigte sitzen demnach in Untersuchungshaft. Die Spezialstaatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Verdächtigen 27.04.2026 Mutmaßlicher Callcenter Betrüger in Bamberg vor Gericht Vor dem Landgericht Bamberg beginnt heute der Prozess gegen einen 35-Jährigen wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs. Er soll Teil einer Tätergruppierung gewesen zu sein, die Anleger aus dem deutschsprachigen Raum mit angeblichen Trading-Plattformen getäuscht haben soll. Den Geschädigten seien dabei hohe Gewinne durch Investitionen in Finanzprodukte versprochen worden – tatsächlich soll jedoch von Anfang an