Kriminalität

Betrug mit gefälschten Autoinseraten - Verdächtige in U-Haft

30. Juli 2026 , 16:34 Uhr

Mit mehr als 5.000 gefälschten Inseraten sollen Kriminelle Autokäufer hereingelegt haben. Ermittler haben jetzt herausgefunden, wie diese genau vorgingen.

Mit gefälschten Fahrzeuginseraten im Internet sollen Kriminelle gutgläubige Käufer um mehr als 660.000 Euro gebracht haben. Ermittler der Zentralstelle Cybercrime in Bamberg und von der Kriminalinspektion Coburg konnten inzwischen zwei Verdächtige identifizieren, wie sie mitteilten. Die 40 und 44 Jahre alten Männer wurden demnach in Rumänen festgenommen und sitzen inzwischen in Deutschland in Untersuchungshaft. 

Nach den bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter seit September Zugang zu den Onlineplattformen zahlreicher seriöser Autohändler und veröffentlichten dort mehr als 5.000 gefälschte Inserate. Zudem fälschten sie den Ermittlungen zufolge Rechnungen, damit die Käufer das Geld nicht auf die Konten der Händler, sondern auf andere Konten in Deutschland und Spanien überweisen. Bei Durchsuchungen in Rumänien fanden die Ermittler Bargeld und Goldmünzen im Wert von etwa 100.000 Euro.

Quelle: dpa

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