Stehen die Zeichen nun doch auf Versöhnung? Der britische König Charles III. (77) hat Berichten zufolge erstmals seit Jahren wieder die Familie seines entfremdeten Sohns Prinz Harry getroffen. Der Monarch empfing Harry (41) und seine Frau Meghan (44) demnach gemeinsam mit den Kindern Archie (7) und Lilibet (5) am Freitagnachmittag in seiner Residenz Highgrove in der englischen Grafschaft Gloucestershire, wie unter anderem die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf den Palast berichtet.
Archie und Lilibet hatten ihren Großvater demnach zuletzt 2022 gesehen. Auch Königin Camilla (78) sei dabei gewesen. Um was es bei dem Treffen ging, ist allerdings nicht bekannt. Der BBC zufolge beschrieb der Palast das Treffen als «private Familienangelegenheit».
Harry und Meghan hatten sich 2020 von ihren royalen Pflichten losgesagt. Das Paar lebt mittlerweile mit den beiden Kindern in Kalifornien. Das Verhältnis zur Königsfamilie gilt seither als zerrüttet. Im vergangenen Jahr hatte Harry aber den Wunsch nach einer Aussöhnung geäußert. Während eines UK-Besuchs im September 2025 traf Harry seinen Vater bereits im Londoner Clarence House.
Der 41-Jährige war am Montag in London zu einem mehrtägigen Besuch in Großbritannien eingetroffen. Noch zu Beginn der Woche hatte es mit Blick auf eine mögliche Annäherung alles andere als gut ausgesehen.
Am Montag hieß es, Harry werde samt Familie anreisen und im Buckingham-Palast übernachten. Doch der Palast dementierte kurzfristig, dass Harry im Palast übernachten sollte. Das Angebot sei abgelaufen, hieß es – sehr zum Ärger von Harry, wie er über seinen Sprecher mitteilen ließ.
Ein Konfliktpunkt besteht seit Jahren in der Frage, wie viel Polizeischutz Harry und seiner Familie bei Besuchen in Großbritannien noch zusteht. 2025 wies das Berufungsgericht etwa seinen Einspruch gegen eine Entscheidung des Innenministeriums ab, wonach er und seine Familie bei Reisen nach Großbritannien nicht mehr automatisch den gleichen Sicherheitsstatus bekommen wie der Rest der Royals.
Quelle: dpa