Deutscher Clásico

Medien: Bayern ohne Neuer gegen den BVB

27. Februar 2026 , 17:40 Uhr

Manuel Neuer geht es nach einem Faserriss zwar besser. Beim deutschen Clásico in Dortmund fehlt der Bayern-Kapitän aber wohl trotzdem.

Der FC Bayern München wird den Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund laut übereinstimmender Medienberichte ohne Kapitän Manuel Neuer bestreiten. Sowohl der Pay-TV-Sender Sky als auch die «Bild»-Zeitung berichteten, dass der 39 Jahre alte Torhüter nicht mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister nach Dortmund gereist sei. 

Am Vormittag hatte Bayern-Trainer Vincent Kompany bereits angedeutet, dass es für den Routinier für die Partie am Samstag (18.30 Uhr/Sky) wohl nicht reichen werde – auch wenn es beim Bayern-Kapitän nach seinem auskurierten Faserriss gut aussehe. 

Neuer war wegen der Mitte des Monats erlittenen Verletzung beim jüngsten 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt von Jonas Urbig vertreten worden, der auch in Dortmund im Tor stehen wird. Angesichts seines am Saisonende auslaufenden Vertrages verpasst Neuer somit womöglich die letzte Chance auf einen Einsatz gegen den BVB. 

Mit «Gift» in die Klassiker-Woche

Die Ausgangslage ist klar: Bei einem Sieg von Spitzenreiter FC Bayern beim in dieser Woche in der Champions League schmerzhaft gescheiterten BVB dürfte die Meisterschaft mit dann elf Punkten Vorsprung endgültig entschieden sein. Dieses Szenario ist Kompany egal. «Es ist ein Klassiker. Also für mich ist es immer sein eigener Titel», sagte Kompany. «Die Wahrheit ist, diese Spiele sind dermaßen wichtig, dass es auch ein kleiner Titel ist. Deswegen ist es für uns auch eine absolute Priorität, da zu gewinnen.»

Deshalb sei auch der Rahmen vor dem Duell der langjährigen Rivalen wichtig. «Wir dürfen das schon so groß machen, wie es ist», sagte Kompany. «Ich glaube, dass es wichtig ist für die Bundesliga, dass es auch ein richtiges Topspiel wird. Nicht nur zwei Mannschaften, die Angst haben.»

Wie die Dortmunder Reaktion nach dem 1:4 bei Atalanta Bergamo ausfällt, vermochte der Bayern-Trainer nicht zu prognostizieren. «Mental macht das immer was, aber was da herauskommt, kann in beide Richtungen gehen», sagte der Belgier. «Was wir aber unter Kontrolle haben, ist, wie wir in dieses Spiel reinkommen. Wir haben eine gute Woche gehabt, wir haben gespürt, dass es auch eine Klassiker-Woche war. Es war sogar dieses gesunde Gift manchmal im Training, was ich liebe.»

Quelle: dpa

 

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