Fußball-Weltmeisterschaft

Bayern-Star Davies: «Eine der härtesten Herausforderungen»

06. Juli 2026 , 10:49 Uhr

Dieses WM-Aus schmerzt Alphonso Davies sehr. Für ihn persönlich war es ein besonders schwieriger Karrieremoment. Der Kanadier ist nicht der einzige verletzte Bayern-Star.

Bayern-Star Alphonso Davies hat als Kapitän der kanadischen Fußball-Nationalmannschaft auf seine sehr schmerzhafte WM-Erfahrung zurückgeblickt. «Persönlich war dieses Turnier eine der härtesten Herausforderungen meiner Karriere», schrieb der Münchner bei Instagram. «Nach einer Oberschenkelverletzung konnte ich nicht auf dem Niveau spielen, zu dem ich fähig bin. Es schmerzt mich, dass ich nicht alles geben konnte, als mein Team und mein Land es am dringendsten gebraucht hätten.»

Stolzer Kapitän: «Wir werden daran wachsen»

Kanada war durch das 0:3 im WM-Achtelfinale gegen Marokko aus dem Turnier ausgeschieden. Verletzt hatte sich in diesem Spiel auch Bayern-Neuzugang Ismael Saibari. Der Offensivspieler soll aber nicht langfristig ausfallen.

«Kanada auf der größten Bühne des Fußballs zu vertreten, ist etwas, das ich niemals als selbstverständlich ansehen werde. Ich bin stolz darauf, dieses Wappen zu tragen und an der Seite einer Gruppe von Spielern zu stehen, die alles für unser Land gegeben haben», schrieb Davies. «Wir werden daraus lernen, wir werden daran wachsen, und wir werden zurückkommen.»

Wiederholte Muskelverletzungen bremsten Davies

Ausreden gebe es nicht, sagte der 25-Jährige. «Im Fußball gibt es viele Rückschläge, und wie man darauf reagiert, macht einen aus. Diese Enttäuschung wird mich nur motivieren, mich zu erholen, noch härter zu arbeiten und stärker denn je zurückzukommen.»

Davies war nach einem Kreuzbandriss lange ausgefallen. Nach seinem Comeback bremsten ihn wiederholt Muskelverletzungen. Eine Oberschenkelverletzung aus dem Champions-League-Halbfinale der Münchner gegen Paris Saint-Germain kostete ihn alle drei Gruppenspiele der WM. Diese beeinträchtigte ihn auch bei der WM. Im Spiel gegen Marokko schaute er über die gesamte Spielzeit zu. Eine strukturelle Verletzung soll laut Nationaltrainer Jesse Marsch aber nicht vorliegen.

Quelle: dpa

 

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