Die Doublesiegerinnen des FC Bayern München sind euphorisch von ihrer einwöchigen Trainings- und PR-Reise nach Asien zurückgekehrt. «Japan hat uns alle beeindruckt und neben dem Fußball ging es am Ende noch um so viel mehr», resümierte Frauenfußball-Direktorin Bianca Rech. Die Kultur des Landes und die Menschen hätten alle inspiriert. «Die Herzlichkeit, mit der wir empfangen wurden, und das große mediale Interesse, das uns entgegengebracht wurde, haben all unsere Erwartungen übertroffen.»
Eine der Verantwortlichen für den Hype in Fernost war Bayern-Spielerin Momoko Tanikawa. Die 21-jährige Japanerin, der eine Zukunft als Superstar im Frauenfußball zugetraut wird, habe der Tour mit «mit unzähligen Interviews, Auftritten, Autogrammen und Fotos eine Stimme und ein Gesicht gegeben und die japanischen Fans und unsere Partner begeistert», sagte Rech.
Mittelfeldspielerin Alara Sehitler meinte: «Das Land und die Menschen haben uns wirklich beeindruckt.» Sie zeigte sich überzeugt, den Frauenfußball durch die Reise vorangebracht zu haben.
Nach der Fernost-Reise, bei der unter anderem vier Trainingseinheiten und ein Testspiel gegen RB Omiya (4:1) auf dem Programm standen, geht die Saisonvorbereitung in Deutschland weiter. Am kommenden Samstag testet der Meister und Pokalsieger in Donauwörth gegen den Liga-Rivalen 1. FC Nürnberg.
Gut eine Woche später (9. August) steht dann die Pflichtspiel-Generalprobe gegen den FC Paris als offizielle Eröffnung im Sportpark Unterhaching an. In dem neuen Bayern-Stadion im Südosten der Landeshauptstadt steigen von dieser Saison an die Champions-League-Partien der Frauen. Später sollen die Münchnerinnen inklusive der Juniorinnen komplett für den Trainings- und Spielbetrieb vom FC Bayern Campus nach Unterhaching ziehen.
Die Saisonvorbereitung der Bayern-Spielerinnen endet dann mit dem Supercup gegen den langjährigen Rivalen VfL Wolfsburg am 15. August in Ingolstadt.
Quelle: dpa