Naturkatastrophe

Bayern bekommt Hochwasserhilfen von der EU

14. Februar 2026 , 16:17 Uhr

Im Juni 2024 verursachten Unwetter in Süddeutschland Milliardenschäden. Von der EU floss jetzt Geld nach Bayern. Unklar ist immer noch, ob auch der Bund etwas überweist.

Bayern hat in der Folge des großen Hochwassers Anfang Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds bekommen. Das teilte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf Anfrage mit. Zuvor hatte die «Augsburger Allgemeine» berichtet. Der Freistaat hatte die europäischen Hilfen gemeinsam mit Baden-Württemberg beantragt.

Gelöst ist demnach aber noch nicht die Frage, ob auch der Bund Hochwasserhilfen nach Bayern überweist. «Entgegen seiner mehrfachen Hilfszusagen» habe sich der Bund bislang nicht an den Kosten der Hochwasserschäden beteiligt, teilte die Sprecherin mit.

Im Juni 2024 hatte es in Süddeutschland eine teils verheerende Hochwasserkatastrophe infolge von Starkregenereignissen gegeben. Dabei waren Schäden von mehr als 4,1 Milliarden Euro entstanden, 1,8 Milliarden Euro davon in Bayern. Die Staatsregierung hatte mehrmals betont, der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe finanzielle Zusagen gemacht.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

13.02.2026 Wo die Hochwassergefahr bleibt - und wo es schneit Bayern startet mit ungemütlichem Wetter in die Faschingsferien. Vor allem in Nordbayern gibt es weiterhin Überschwemmungen. Eine Beruhigung der Lage bringt erst der Schnee. 12.02.2026 Tauwetter und Regen - Überschwemmungen in Nordbayern Es regnet und der Schnee taut. Diese Kombination lässt Flüsse und Bäche über die Ufer treten. Vor allem für Nordbayern gibt es noch keine Entwarnung. 11.02.2026 Füracker: Bayerns Beamte werden verfassungskonform bezahlt Mehr als 65.000 Beamte in Bayern haben Widerspruch gegen ihre Bezahlung eingelegt. Sie wollten verhindern, Ansprüche für 2025 auf eine höhere Besoldung zu verlieren. Nun spricht der Finanzminister. 10.02.2026 Prozess um Finanzskandal - Angeklagte weisen Vorwürfe zurück Es geht um rund 60 Millionen US-Dollar, spekulative Immobilieninvestments und Bestechung. Nach einem zähen Start nimmt der Prozess nun Fahrt auf.