Im Moment ähnelt es eher einer Ruine – das Gebäude in der Oberen Sandstraße 20 in Bamberg. Die Vision ist aber groß: Es soll ein barrierefreies Kulturhaus entstehen. Doch die Pläne haben sich verzögert und die Kosten sind in die Höhe geschossen. Grund sind unter anderem die Corona-Pandemie und der Krieg gegen die Ukraine. Ähnlich sieht es bei dem geplanten Quartier am Maxplatz und bei dem Rathaus Schloss Geyerswörth aus. Die Stadt Bamberg hat die gestiegenen Kosten allerdings abgefedert, so Finanzreferent Bertram Felix:
„Denen sind wir dadurch begegnet, dass wir auf der einen Seite natürlich Kostensenkungen in den Planungen soweit möglich, sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich vertretbar durchgeführt haben. Das zweite, dass wir uns auf die Suche nach weiteren Fördermitteln gemacht haben. An der Stelle auch nochmal vielen Dank an die betroffenen Fördermittelgeber, dass sie so großzügig uns auch weiterhin unterstützen werden.“
Und drittens habe die Stadt schon vor vielen Jahren Risiko-Vorsorge getroffen und Sicherheits-Zuschläge gebildet.
„Also für den Bürger, das ist ja die gute Nachricht des Tages, ändert sich eigentlich gar nichts. Er darf sich auf drei wunderschöne Projekte, wenn sie denn dann alle fertiggestellt sind, freuen und die Vorgehensweise, die wir jetzt dem Stadtrat vorschlagen, führt dazu, dass bei laufenden Projekten überhaupt nichts eingespart werden muss.“
Das Projekt Schloss Geyerswörth ist schon auf der Zielgeraden und könnte nächsten Sommer fertig werden. Die beiden anderen Projekte hängen noch von der Entscheidung des Stadtrats im Juli ab.