Bambergs Oberbürgermeister Niedermaier: "Bundeswehr kommt zu 90 Prozent nach Bamberg"

11. Juni 2026 , 06:10 Uhr

Die Bundeswehr will wachsen und braucht Platz für das Personal. Dabei könnte die Stadt Bamberg als Standort eine Rolle spielen. Bei einer Veranstaltung des Wirtschaftsclubs Bamberg am Abend (10.06.) sagte Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier, er gehe zu 90 Prozent davon aus, dass die Bundeswehr nach Bamberg kommt. Im Radio Bamberg Interview sagte er dazu:


„Also wir sind mitten in den Gesprächen tatsächlich, aber die Signale von der Bundeswehr sind gut in Richtung Bambergs, muss man sagen. Bamberg ist eine attraktive Stadt, die Bundeswehr möchte einen Aufwuchs erzeugen und braucht attraktive Standorte für ihre Kaserne. Die Grundstücke gehören dem Bund, das heißt wir können gar nicht, wir haben nicht den Spielraum zu sagen, kommt bitte nicht nach Bamberg, den Spielraum, den wir haben, ist zu schauen, wie kommen sie nach Bamberg und da sind wir wirklich in sehr gutem Gespräch mit der Bundeswehr.“

Teil der Gespräche ist auch, wo genau die Bundeswehr Platz finden soll. Statt auf dem Muna-Gelände will Niedermaier die Bundeswehr auf dem Areal der Bundespolizei ansiedeln. Im Radio Bamberg Interview sagte er:


„Genau aus diesem Grund war ich in München bei dem Gespräch mit dem Staatssekretär und den Ministern und hier habe ich nochmal deutlich betont, die MUNA muss für die Stadt Bamberg als Gewerbegebiet zur Verfügung stehen. Wir brauchen die Möglichkeiten, die Bundespolizei eher zusammenzuziehen, Synergieeffekte zwischen Bundeswehr und Bundespolizei zu schaffen, aber auch ganz klar am Bundespolizeistandort für die Stadt Bamberg möchte ich auch festhalten.“

Ende Oktober hatte das Bundesverteidigungsministerium bekannt gegeben, dass das Muna-Gelände in Bamberg als möglicher Bundeswehrstandort in Betracht kommt. Pläne der Stadt, das Areal zu kaufen, wurden damit verschoben.

 

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