Bamberger Landrat zeichnet mit den Schulleitungen zehn Berufsschüler mit Staatspreisen aus

09. Juli 2026 , 15:03 Uhr

Zehn Schülerinnen und Schüler der drei Berufsschulen wurden am Mittwoch aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen von Landrat Johannes Maciejonczyk und den Schulleitungen mit einem Staatspreis aufgezeichnet.

„So wie Sie aufgestellt sind, liegt die Vermutung nahe, dass Sie auch weiterhin wissbegierig bleiben werden. Und das tut auch uns, dem Landkreis, der Wirtschaft und der Gesellschaft gut, wenn wir junge Menschen haben, die sich einbringen wollen!“ Landrat Johannes Maciejonczyk ermunterte die Staatspreisträger auch: „Bewahren Sie sich diese Neugier, dann werden Sie auch weiterhin beruflich Ihren Weg gehen. Sie haben das beste Rüstzeug dazu. Ein Rüstzeug, an dem sich viele auch ausrichten werden. Neben dieser fachlichen Kompetenz haben Sie sicher auch viele Schlüsselqualifikationen erworben, die im Menschlichen, im Sozialen, im Miteinander liegen. Das wird Ihnen helfen, sich in Teams einbringen zu können oder Führungsverantwortung zu übernehmen.“

Der Leiter der Berufsschule 1, Oberstudiendirektor Christian Neubauer, blickte auf das aktuelle Umfeld für die Absolventen: „Technologische Entwicklungen schreiten rasant voran, die Digitalisierung, insbesondere die Künstliche Intelligenz, verändert ganze Berufsbilder, und gleichzeitig stehen Wirtschaft und Gesellschaft vor großen Herausforderungen – sei es durch Fachkräftemangel, Transformationsprozesse in Industrie und Handwerk und globale Unsicherheiten. – Gerade in solchen Zeiten zeigt sich, wie wertvoll eine qualifizierte berufliche Ausbildung ist. Sie ist das Fundament unserer wirtschaftlichen Stärke und ein entscheidender Schlüssel für Innovation, Stabilität und sozialen Zusammenhalt.“

Neubauer weiter: „Ihr Erfolg macht deutlich: Berufliche Bildung ist ein wichtiger Bildungsweg, ein starker, zukunftsweisender Weg für die Gesellschaft ins-gesamt. In einer Zeit, in der viel über Herausforderungen gesprochen wird, zeigen Sie was durch Fleiß und Zielstrebigkeit nach wie vor erreicht werden kann. Sie leben jungen Menschen vor, wie man vorhandene Chancen für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung entschlossen und konsequent nutzt.“

 

Staatspreisträger Berufsschule I:

 

Kfz-Mechatroniker

Ausbildungsbetrieb: Motor Nützel, Volkswagen Bamberg

Floristin,

Ausbildungsbetrieb: Katharina Schumm, Bamberg

Metallbauer, Konstruktionstechnik

Ausbildungsbetrieb: Lorenz Brehm, Lichtenfels

 

Staatspreisträger Berufsschule II:

 

Mediengestalterin, Designkonzeption

Ausbildungsbetrieb: Agentur Hochvier, Bamberg

Nele-Simone Götz, Untersiemau

Köchin

Ausbildungsbetrieb: Klüh Catering, Coburg

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