Bamberger Geschichte als Dialog mit dem Tod - Bürgertheaterprojekt soll 2026 fortgesetzt werden!

29. April 2025 , 11:39 Uhr

Es war ein Riesen Erfolg letztes Jahr im November 2024: die Uraufführung des „Bamberger Totentanz“ auf dem Domplatz. Nach der Idee von agil Bamberg, geschrieben von Bestsellerautorin Tanja Kinkel, inszeniert von Nina Lorenz. Das Ensemble bestand aus Bürgern der Stadt, nur der Darsteller des Tod war Profi.

Im Nachgang gab es allerdings Unstimmigkeiten hinter den Kulissen. Dabei ging es vor allem um Konzeptionelles: Ideengeber Jost Lohmann von agil Bamberg wollte nicht alle zwei Jahre das selbe Stück aufführen, sondern es weiterentwickeln um andere geschichtlich interessante Episoden. Das wiederum war aber mit Tanja Kinkel und ihrem Vater und Manager Werner Kinkel, der für die Uraufführung ganz viel organisiert hat, nicht zu machen. Und so stand zu befürchten, dass das den Tod für den „Bamberger Totentanz“ bedeuten könnte – zumal Tanja Kinkel die Urheberrechte an dem Stück hat.

Jetzt gibt es aber gute Nachrichten für alle Freunde und potentiellen Mitwirkenden des Totentanz. In einer Mail von Jost Lohmann an die Mitglieder des letztjährigen Ensembles heißt es: „2026 werden wir mit dem „Totentanz – 120 Jahre Bamberg“ die Fortsetzung aufführen.“

Der Text wird dann allerdings vom Bamberger Schriftsteller Martin Beyer kommen. Der Tod soll auch nächstes Jahr von dem Schauspieler Felix D’Angelo verkörpert werden, Nina Lorenz formt die Bürger wieder zu einem Ensemble. Das „Franz-Ludwig-Gymnasium“ erarbeitet in Anlehnung an den Roman „Mein Jahrhundert“ von Günter Grass eine Vorschlagsliste mit Ereignissen und Persönlichkeiten aus den letzten 120 Jahren Bamberger Geschichte.

 

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