Der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl hat heute dem neu ernannten Bischof von Eichstätt, Christian Würtz, zur seiner Ernennung gratuliert – und eine gute Zusammenarbeit in der Kirchenprovinz Bamberg angekündigt:
Christian Würtz – bisher Weihbischof in Freiburg – wird Nachfolger von Gregor Maria Hanke. Das teilten der Vatikan und das Bistum Eichstätt heute Mittag gleichzeitig mit. Mit 55 Jahren wird Würtz damit der jüngste unter den 27 deutschen Diözesanbischöfen.
Der gebürtige Karlsruher verfügt über mehrere akademische Qualifikationen: Vor der Theologie absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaften einschließlich zwei Jahren Referendariat. In beiden Fächern hat er einen Doktortitel.
2006 wurde Würtz in Freiburg zum Priester geweiht.
Zur Bekanntgabe im Eichstätter Dom hatten sich zur Mittagszeit zahlreiche Gläubige versammelt, um den neuen Bischof zu begrüßen. Nach Bekanntgabe seines Namens dauerte es einen Moment, dann brandete Applaus im Kirchenschiff auf.
Würtz und sein neues Bistum sind sich beide noch fremd. Der Neue räumte ein, selbst das erste Mal im Eichstätter Dom zu sein. Dann appellierte er an die Versammelten, im gemeinsamen Hören und Schauen als Kirche voranzukommen und so am Reich Gottes mitzubauen.