Der Schneefall hat heute Morgen in Bamberg zu Verkehrsproblemen geführt, auch die Stadtbusse mussten für zwei Stunden stehen bleiben. Vor allem in den sozialen Medien kam Kritik an nicht geräumten Straßen und Wegen auf. Am Abend hat die Stadt reagiert.
In einem Social-Media-Post erklärt die Stadt, dass der Winterdienst auf durchschnittliche winterliche Ereignisse ausgerichtet sei. Eine Räumflotte, die für vier Monate Dauerschneefall ausgelegt sei, sei nicht wirtschaftlich. So sei es bei plötzlich auftretenden größeren Schneemengen nicht möglich, das komplette Stadtgebiet innerhalb weniger Stunden abzudecken. Deshalb sei der Winterdienst der Stadt Bamberg in drei Prioritätsstufen eingeteilt. In Stufe 1 befinden sich: das Berggebiet, die Hauptverkehrsstraßen und die Fahrradstraßen. In Stufe 2: Durchgangsstraßen und in der dritten Stufe befinden sich alle anderen Straßen. Die Einteilung hänge auch mit der Topographie der Stadt zusammen heißt es. So sei es aufwändiger die Straßen einer Stadt mit sieben Hügeln und dadurch zahlreichen Steigungen zu räumen als auf ebenen Grund. Zudem sei aktuell noch ein größeres Räumfahrzeug ausgefallen und konnte bislang nicht ersetzt werden. Mehrere kleinere Fahrzeuge müssten dies nun auffangen und fehlten dadurch zum Beispiel für den Einsatz in untergeordneten Straßen. Vor allem heute Morgen sei der Winterdienst damit ausgelastet gewesen, die Straßen der ersten beiden Kategorien befahrbar zu machen. Generell seien die Mitarbeiter des Winterdienstes im Dauereinsatz und würden jeden Tag ihr Bestes geben, so die Stadt. Zudem weist die Stadt auf die Räum- und Streupflicht auf Gehwegen hin.