In der Bamberger Südflur haben die Bauarbeiten für Bambergs bislang größte Photovoltaikanlage begonnen. Ab Ende des Jahres soll die Anlage Ökostrom für rund 4.500 Haushalte liefern. Zum Start des Projekts setzten Vertreter von Stadt, Stadtwerken und Energieallianz Bayern den symbolischen Spatenstich. Die Stadtwerke sprechen von einem wichtigen Baustein für die Energieversorgung der Zukunft und setzen dabei auf Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Auf der rund zwölf Hektar großen Fläche entstehen mehr als 17.000 Solarmodule. Darunter soll eine Wildblumenmischung wachsen, zusätzlich ist eine Beweidung mit Schafen geplant. So soll die Fläche ökologisch genutzt und zugleich gepflegt werden. Auch Bürgerinnen und Bürger können sich beteiligen: Ab dem 1. Juli startet die Zeichnung der sogenannten „Sonnenscheine“. Beteiligungen sind ab 500 Euro möglich, maximal bis 10.000 Euro. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre, die Verzinsung liegt bei 2,65 Prozent jährlich. Die Vergabe erfolgt online nach dem Windhundprinzip.