Der Bausenat hat den Plänen für das 115 Hektar große Windvorranggebiet im westlichen Michelsberger Wald eine klare Absage erteilt. Gegen die Stimmen von Grünen und Linken empfiehlt das Gremium dem Regionalen Planungsverband, das Gebiet nicht in den Regionalplan aufzunehmen.
Ausschlaggebend waren vor allem Bedenken des Welterbezentrums: Windräder mit bis zu 270 Metern Höhe würden das Stadtbild und die visuelle Integrität Bambergs massiv beeinträchtigen. Zudem wären für den Bau größere Rodungen im wertvollen Mischwald nötig gewesen.
Ganz vom Tisch sind die Pläne aber nicht – endgültig entscheidet der Regionale Planungsverband Oberfranken West, voraussichtlich nach der Kommunalwahl. Dennoch setzt die Stadt als größte Kommune der Region ein deutliches Signal gegen Windräder in unmittelbarer Stadtnähe.