Seit dem ersten August gibt es in Bayern eine Neuregelung im bayerischen Ladenschlussgesetz. Die Stadt Bamberg hat dazu in ihrer jüngsten Stadtratsitzung am Abend darüber beraten.
Sicherheitsreferent Christian Hinterstein: „Es wurde schon mehrheitlich begrüßt, auch wenn es am Ende des Tages natürlich eine Diskussion war, die geprägt war, sowohl von dem Wunsch, den Einzelhandel zu stärken, aber auch natürlich die Arbeitnehmerrechte nicht aus dem Fokus zu verlieren.“ Zunächst wird es in Bamberg zwei verkaufsoffene Sonntage geben: einen am 1. Advent, den anderen zu „Bamberg zaubert“. Außerdem dürfen Geschäfte im gesamten Stadtgebiet an allen Adventssamstagen außer Heiligabend von 20 bis 24 Uhr geöffnet sein. Und: In 2026 gibt es vier verkaufsoffene Nächte unter der Woche.
Eine gute Nachricht, so Citymanager Klaus Stieringer: „Ich freue mich zunächst einmal, dass die Initiative vom Stadtmarketing Bamberg und der Wirtschaftsförderung im Stadtrat eine doch so deutliche Mehrheit gefunden hat. Mit den zwei verkaufsoffenen Sonntagen und den neuen Einkaufsnächten geben wir unseren Händlern ein neues Werkzeug in die Hand, den Herausforderungen durch die grüne Wiese und den wachsenden Onlinehandel besser zu begegnen. Insbesondere in Verbindung mit dem Weihnachtsmarkt sehe ich persönlich gute Chancen für Markt- und Innenstadthändler gleichermaßen.“
Zufrieden ist auch Galeria-Geschäftsführer Mathias Baluses: „Als stellvertretender Kreisvorsitzender des Handelsverbands begrüße ich die Entscheidung des Bamberger Stadtrats natürlich, denn damit haben die Einzelhändler bereits im kommenden Weihnachtsgeschäft die Möglichkeit ihren Kunden an den vier Adventsamstagen verlängerte Öffnungszeiten anzubieten. Auch der Termin für den neuen zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntag am 1. Advent, also direkt nach dem Black Friday, ist aus meiner Sicht gut gewählt und bringt am 30.11. dann hoffentlich viel Frequenz und zusätzlichen Umsatz nach Bamberg.“
Diese Regelung gilt zunächst bis nächstes Jahr, dann wird neu entschieden.