Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Judith Gerlach haben heute Morgen das Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt in Bamberg besucht. Dort werden seit 2023 lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche und deren Angehörige begleitet und betreut. Söder selbst war zur Eröffnung des Hospizes 2023 nach Bamberg gekommen, seine Frau Karin Baumüller-Söder ist Schirmherrin der Einrichtung. Im Radio Bamberg Interview sagte Ministerpräsident Söder:
„Das ist ein Herzensprojekt für uns alle und für uns ganz besonders. Mich hat damals Melanie Huml für dieses Projekt sensibilisiert, begeistert. Es ist ein einzigartiges, für ganz Bayern kann man sagen, Vorzeigeprojekt, das sich in erster Linie mit dem Begriff Würde beschäftigt.“
Weiter sagte Söder:
„Wenn dann hier ein Ort ist, an dem die Kinder würdevoll gehen können, wenn es ein Ort ist, wo Familie dabei sein kann, wo Geschwister dabei sein können, um auch das zu verarbeiten, dann ist das ein ganz wichtiges Zeichen für unser Land. Und das ist eben auch aus einem tiefen christlichen Verständnis heraus getragen.“
Gesundheitsministerin Judith Gerlach sagte im Radio Bamberg Interview:
„Es geht nicht nur darum, dass ein Hospiz ein Sterbeort ist, sondern es geht darum, Unterstützung zu leisten für die Kinder und Jugendlichen in medizinischer und pflegerischer Hinsicht, aber auch psychosoziale Unterstützung, aber natürlich auch für die Familien, Entlastung zu sein, für eine gewisse Zeit, sie zu stabilisieren.“
Das Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt in Bamberg wurde durch den Freistaat mit Fördermitteln in Höhe von fast neun Millionen Euro unterstützt.