Die Bamberger Sandkerwa zählt zu den größten und schönsten Volksfesten in Bayern. Seit 1951 wird sie jedes Jahr gefeiert – im historischen Sandgebiet, dem ältesten Stadtteil Bambergs. Und heute geht’s wieder los: offiziell mit dem Bierstanstich um 18 Uhr im Festgarten am Leinritt.
Auch Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und weitere Einsatzkräfte sind vorbereitet. Dabei geht es nicht nur um die Sicherheit in den engen Gassen, sondern auch darum, auf unterschiedliche Situationen schnell reagieren zu können. Sandkerwa-Geschäftsführer Dominik Nakic sagt gegenüber Radio Bamberg:
„Unter anderem solche Geschichten wie Überfahrschutz, aber auch solche ganz einfachen Dinge wie, was geschieht, wenn es zu heiß wird, beziehungsweise was geschieht, wenn es ein Unwetter gibt. All solche Themen werden in diesem Sicherheitskonzept abgebildet und danach gibt es dann entsprechende Handlungsrichtlinien, die mit allen Behörden abgesprochen wurden.“
Damit keine Fahrzeuge unterwegs sind, werden die Zufahrten zum Festgelände mit verschiedenen Sperrsystemen gesichert:
„Wir haben das vergangene Jahr ziemlich erfolgreich mit diesen Fahrzeug-Sperren zusätzlich gemacht. Wir haben ja noch ein paar mobile Einsatzabwehr-Gerätschaften von der Stadt Bamberg, die überall platziert werden, wo sie hin platziert werden müssen. Und dann haben wir eben noch unsere IBC-Container. An dieser Stelle muss vielleicht mal gesagt werden, dass es schon schade ist, dass wir unser wunderschönes Fest so absichern müssen. Aber wir tun es natürlich.“
Eine wichtige Rolle spielt außerdem eine spezielle Anlage, mit der die Besucher im Ernstfall mit Durchsagen schnell informiert werden können.
Daniel Richter von der Polizei Bamberg-Stadt sagt gegenüber Radio Bamberg:
„Hinter so einem großen Fest steckt für uns natürlich einiges an Vorbereitung. Wir stimmen uns im Vorfeld eng mit der Stadt, dem Veranstalter und den weiteren beteiligten Stellen ab und passen unser Einsatzkonzept dementsprechend an. Grundsätzlich gelten die bekannten Sicherheitsregeln. Wir appellieren an alle Besucherinnen und Besucher, gefährliche Gegenstände gar nicht erst mitzubringen und auch aufeinander Rücksicht zu nehmen.“
Polizei und Veranstalter empfehlen außerdem: Das Auto am besten stehen lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Sandkerwa kommen.
Die 76. Sandkerwa dauert bis einschließlich Montag, es werden mehr als 200.000 Besucher erwartet.
Noch mehr Infos gibts hier: https://www.sandkerwa.de/