Bamberg: BuB machen Kauf des Ankerzentrum-Geländes zum Wahlkampfthema

31. Januar 2026 , 11:37 Uhr

Bambergs unabhängige Bürger machen die Vereinbarung zum Weiterbetrieb des Ankerzentrums in Bamberg zum Wahlkampfthema. In einer aktuellen Mitteilung heißt es, man warne vor einem „Blindflug“ beim Ankauf des Ankerzentrum-Geländes. Kurz vor Weihnachten hatte eine Mehrheit im Stadtrat einer Einigung mit dem Freistaat Bayern zugestimmt. Die Kernfakten: die Stadt Bamberg kann das Gelände zeitnah von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben kaufen, im Gegenzug kann das Ankerzentrum für zehn weitere Jahre für die Unterbringung Geflüchteter genutzt werden. Die BuB hatte der Einigung nicht zugestimmt. Nun fordert Fraktionsmitglied Karin Einwag:


„Uns interessiert, was denn der Kaufpreis ist, wie die Tilgung ausschauen soll und wir wollen keine Floskeln, wir wollen Zahlen.“
Die BuB fordert die Stadt auf, bis zum 10. Februar wesentliche Zahlen offenzulegen. Zwei Wochen vor Beginn der Briefwahl sei genug Zeit für Klartext. Auf Radio Bamberg Nachfrage bei der Stadt heißt es, man warte weiter auf ein Schadstoffgutachten. An der Zeitschiene habe sich seit der Sitzung vor Weihnachten nichts verändert, der Kauf soll baldmöglichst geschehen.

 

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