Bamberg hat offiziell eine siebte Partnerstadt: Mukatschewo in der Westukraine. Das hat der Stadtrat gestern bei einer Festsitzung in der Konzert- und Kongresshalle beschlossen. Oberbürgermeister Andreas Starke betonte die Solidarität Bambergs mit den Menschen in der Ukraine und die Bedeutung des Austauschs für Frieden und Freiheit in Europa.
Vertreter aus Mukatschewo, darunter Vizebürgermeisterin Julia Taips, hoben hervor, dass die Partnerschaft vor allem in dieser schwierigen Zeit ein starkes Zeichen der Unterstützung sei. Mukatschewo wurde 2025 von einem Raketeneinschlag getroffen, und viele Binnenvertriebene leben dort weiterhin unter schwierigen Bedingungen.
Die Zusammenarbeit soll vor allem in den Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft, Jugendaustausch und Gesundheitswesen stattfinden. Erste Gespräche über gemeinsame Projekte laufen bereits. Historische Verbindungen zwischen beiden Städten reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, als fränkische Siedler in die Region zogen.
Bamberg pflegt damit künftig sieben Städtepartnerschaften – neben Mukatschewo gehören Bedford (England), Esztergom (Ungarn), Feldkirchen und Villach (Österreich), Prag 1 (Tschechien) und Rodez (Frankreich) dazu.