Nach stundenlanger Sperrung wegen eines mutmaßlichen Sprengstofffunds in einem Auto ist die Autobahn 3 wieder frei. Der Verkehr fließe etwa seit der Mittagszeit am Fundort bei Wiesent (Landkreis Regensburg) in beide Richtungen, sagte ein Polizeisprecher. In Fahrtrichtung Nürnberg war die Fahrbahn noch am Vormittag freigegeben worden. Am Fundort an der Fahrbahn in Richtung Passau suchten Polizisten zunächst noch nach Spuren.
Die großräumige Sperrung am frühen Freitagmorgen hatte auf der A3 und der nahegelegenen Bundesstraße 8 zu langen Staus geführt. Auch im Berufsverkehr mussten Pendlerinnen und Pendler deshalb noch einiges an Geduld mitbringen.
Erst nach einer kontrollierten Sprengung des gefährlichen Funds durch Spezialisten des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) gegen 8.45 Uhr konnte mit der Absuche begonnen werden. Die Reste des gesprengten Funds sollen jetzt von LKA-Spezialisten untersucht werden.
Polizisten hatten das Auto in der Nacht auf Freitag kontrolliert. Im Wagen entdeckten die Beamten gegen zwei Uhr morgens kurz vor der Ausfahrt Wiesent/Wörth an der Donau dann «sprengstoffverdächtige Gegenstände». Ein größeres Polizeiaufgebot sicherte den Einsatzort daraufhin großräumig ab. Die Fahrerin und der Beifahrer wurden festgenommen.
Quelle: dpa