Winterzeit ist Erkältungszeit – und aktuell sorgen Grippe, COVID-19 und das RS-Virus bundesweit für viele Patienten in den Notaufnahmen. In den Kliniken in Bamberg und Forchheim ist die Lage derzeit jedoch noch unkritisch, auch wenn die Verantwortlichen aufmerksam bleiben.
Am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz spricht Chefarzt Dr. Hubert Gräf von einer momentan eher entspannten Situation. In den vergangenen Wochen habe es zwar deutlich höhere Fallzahlen gegeben, dennoch müsse man mit Blick auf die verbleibenden Wintermonate wachsam bleiben. Bis Ende Februar oder Anfang März könnten die Zahlen wieder ansteigen.
Auch am Klinikum Bamberg ist die Situation aktuell stabil, erklärt Chefarzt Dr. Rumo Leistner gegenüber Radio Bamberg. Zwar werden weiterhin Influenza-Fälle behandelt, die Zahlen schwanken jedoch. Vor ein bis zwei Wochen sei das Klinikum deutlich stärker belastet gewesen – mit bis zu 40 Patientinnen und Patienten auf Normal- und Intensivstationen. Besonders betroffen seien ältere Menschen, aber auch viele Kinder, vor allem aus dem Kita-Bereich.
Beide Kliniken rechnen damit, dass es im weiteren Verlauf des Winters noch zu einer neuen Infektionswelle kommen könnte. Deshalb appellieren sie weiterhin an die Bevölkerung, die angebotenen Impfungen gegen Grippe, Corona und RSV wahrzunehmen – zum Schutz der eigenen Gesundheit und der besonders gefährdeten Gruppen.