Astrazeneca Urteil verschoben: Bamberg schaut heute auf den Bundesgerichtshof

15. Dezember 2025 , 07:39 Uhr

Im Prozess um die Klage einer Frau aus dem Landkreis Hof gegen den Impfstoffhersteller Astrazeneca will das Oberlandesgericht in Bamberg seine Entscheidung erst im neuen Jahr bekanntgeben. Es hat die Verkündung verlegt, weil es heute zum Bundesgerichtshof schaut. Der verhandelt heute über einen anderen Revisionsfall, bei dem ebenfalls jemand gegen Astrazeneca geklagt hat. Der Ausgang könnte für das Verfahren in Bamberg relevant sein. Die Frau aus dem Raum Hof fordert von dem Pharmakonzern 250.000 Euro Schmerzensgeld, Geld für einen Verdienstausfall und bis zu 600.000 Euro für künftige Beeinträchtigungen. Sie hatte sich im März 2021 mit einem Impfstoff von Astrazeneca gegen Corona impfen lassen und danach eine Darmvenenthrombose erlitten.

Das könnte Dich auch interessieren

09.01.2026 Landgericht Bamberg: Prozess um totes Pflegekind endet mit Haftstrafe für Pflegemutter Im Prozess um ein totes Pflegekind vor dem Landgericht Bamberg ist ein Urteil gefallen. Die angeklagte Pflegemutter wurde wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt. Das berichtet der Fränkische Tag. Das Gericht sah es demnach als erwiesen an, dass die Frau das eindreiviertel Jahre alte Mädchen im Dezember 2024 so heftig geschüttelt zu 20.12.2025 Die Stadt Bamberg will weiter für die Einführung einer Bettensteuer kämpfen Gemeinsam mit München und voraussichtlich Günzburg plant die Stadt den Gang vor das Bundesverfassungsgericht. Hintergrund ist das bayerische Verbot einer Übernachtungsabgabe für Touristen. Das wurde zuletzt vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof bestätigt. In anderen Bundesländern dürfen Kommunen selbst darüber entscheiden. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Ursula Sowa und Bambergs zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp begrüßen den Schritt. Eine Bettensteuer könnte Bamberg 17.10.2025 Urteil in Mordprozess um Katina K. gefallen: Angeklagter muss 12 Jahre ins Gefängnis Ein 74-Jähriger aus dem Landkreis Forchheim ist wegen Totschlags an einer 33 Jahre alten bulgarischen Prostituierten zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Auch wenn die Leiche der Frau bis heute nicht gefunden wurde, zeigten sich die Richter am Landgericht Bamberg überzeugt, dass der Angeklagte sie im August 2024 getötet hat. Alternative Erklärungen habe der Prozess 17.10.2025 Urteil im Mordfall Katina K. erwartet Es ist ein Indizienprozess, der heute vor dem Landgericht Bamberg zu Ende geht. In dem Fall um die vermisste bulgarische Prostituierte Katina K. aus Bammersdorf im Kreis Forchheim wird das Urteil gesprochen. Angeklagt ist der damalige Freund der Vermissten Joseph H. – er soll sie getötet haben. Dabei gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, wie das