Anlagebetrug - Lichtenfelser verliert 80.000 Euro

17. März 2026 , 16:21 Uhr

Ein Mann aus dem Landkreis Lichtenfels hat auf einer falschen Trading-Plattform 80.000 Euro an Betrüger verloren. Die Täter hatten ihn zuvor auf Facebook kontaktiert, teilte die Polizei mit. Eine vermeintliche Nutzerin habe ihm romantisches Interesse vorgespielt und sein Vertrauen gewonnen. Anschließend animierte sie ihn zur Online-Geldanlage.

«Nachdem er insgesamt bereits etwa 80.000 Euro transferiert hatte, jedoch trotz einiger Versuche keinerlei Auszahlung erhielt, schöpfte er Verdacht und wandte sich an die Polizei», wie diese mitteilte. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg habe mittlerweile einen Gesamtschaden in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrages erfasst.

Die Beamten raten daher, «bei schnellen Wechseln von emotionalen Beziehungen zu vermeintlich lukrativen Anlagetipps» misstrauisch zu sein.

Das könnte Dich auch interessieren

04.02.2026 SEK-Einsatz im Landkreis Lichtenfels In Burgkunstadt im Landkreis Lichtenfels ist heute Nacht ein Polizeieinsatz mit dem Spezialeinsatzkommando geendet. Nach wiederholten Streitigkeiten in einem Mehrfamilienhaus trafen Einsatzkräfte auf einen 47-jährigen Mann, der mit einem Messer bewaffnet war und sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, so die Polizei. Da der Mann das Messer trotz mehrfacher Aufforderung nicht ablegte, griffen gegen Mitternacht 13.01.2026 Spiegelglatte Fahrbahn: Massenkarambolage mit zwei Schwerverletzten auf der B173 bei Lichtenfels Auf der B173 zwischen Lichtenfels-Ost und Lichtenfels-West hat sich gestern Abend aufgrund von spiegelglatten Straßenverhältnissen eine Massenkarambolage ereignet. Laut Polizei waren in Fahrtrichtung Kronach 20 Fahrzeuge daran beteiligt, darunter auch ein Sattelzug und ein Streufahrzeug. Es gab mehrere Verletzte, darunter zwei Schwerverletzte. Der Massenunfall ereignete sich gegen 18 Uhr 45. Nach Angaben der Polizei war 06.09.2025 Enkeltrick-Update: Mit KI werden die Betrüger noch raffinierter Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz haben Schockanruf-Betrüger offenbar ihre Masche noch einen Tick gemeiner und realistischer gemacht. Bei einer 82-jährigen Frau in Lichtenfels hat eine falsche Polizistin angerufen und von einem tödlichen Unfall erzählt, den ihre Tochter verursacht haben sollte. Im Hintergrund war tatsächlich die Stimme der Tochter zu hören. Wenig später gab es einen 20.08.2025 Geisterfahrer-Unfall bei Lichtenfels Auf der B173 bei Lichtenfels hat sich gestern Abend ein Geisterfahrer-Unfall ereignet, der relativ glimpflich verlaufen ist. Das bestätigt die Polizei. Ein 80-Jähriger war an der Anschlussstelle Lichtenfels-West in falscher Richtung aufgefahren und stieß kurz darauf seitlich mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Sowohl der Geisterfahrer und seine Beifahrerin als auch die Insassen des anderen Wagens