Die oberfränkischen Unternehmen kämpfen weiter mit hohen Energie- und Rohstoffpreisen. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK für Oberfranken Bayreuth. Viele Betriebe klagen außerdem über fehlende Aufträge und zu viel Bürokratie. Zusätzlich belastet der Konflikt im Nahen Osten zahlreiche Firmen – unter anderem durch gestörte Lieferketten.
Auch die Erwartungen für die kommenden Monate bleiben schlecht, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm:
„Die Ausprägungen sind sogar noch negativer als bei der Lageeinschätzung. Das heißt, was im Moment auf der Welt passiert, der Krieg im Iran, die Lage in der Ukraine, die Auswirkungen auf die Ölpreise, die Energiepreise, das belastet die oberfränkischen Unternehmen und schlägt sich natürlich auf die Erwartungen an die Zukunft nieder.“
Viele Unternehmen planen deshalb weniger Investitionen und rechnen teilweise sogar mit Stellenabbau. Die IHK fordert unter anderem weniger Bürokratie und mehr Unterstützung bei der Erschließung neuer Märkte.