A 3 bei Geiselwind: Sprinter prallt auf Auto

06. April 2025 , 10:25 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall in der Nacht auf der A3 kurz hinter der Anschlussstelle Geiselwind Richtung Nürnberg. Wie die Polizei aktuell berichtet, war ein 56-jähriger mit seinem Auto besonders langsam und ohne Beleuchtung auf der rechten Spur unterwegs. Dann übersah ihn ein heranfahrender Kleintransporter mit Anhänger. Er versuchte dem Hindernis noch auszuweichen, jedoch ohne Erfolg: die beiden Fahrzeuge krachten zusammen. Durch den Aufprall wurde der PKW-Fahrer mit seinem Wagen über die Fahrbahn geschleudert. Ein weiteres Auto legte eine Vollbremsung hin, kollidierte aber noch leicht mit den beiden Unfallfahrzeugen. Der 56-jährige wurde bei dem Unfall in seinem Wagen eingeklemmt. Die Einsatzkräfte befreiten ihn. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Die anderen Autofahrer verletzten sich nicht. Die Ermittlungen laufen. Die A 3 war in der Nacht teilweise stundenlang gesperrt.

 

Hier der Bericht der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried

Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 bei Geiselwind Geiselwind.

 

In der Nacht zum Sonntag, gegen 1:40 Uhr, ereignete sich auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg, kurz nach der Anschlussstelle Geiselwind, ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 55- jähriger Mann befuhr mit seinem Pkw den rechten Fahrstreifen im Baustellenbereich, nach derzeitigen Erkenntnissen war das Fahrzeug unbeleuchtet und nur mit geringer Geschwindigkeit unterwegs.

Ein nachfolgender Kleintransporter mit Anhänger, der ebenfalls den rechten Fahrstreifen befuhr, versuchte dem vorausfahrenden Fahrzeug des Unfallverursachers auszuweichen. Dabei kam es jedoch zu einer Kollision mit dem Fahrzeugheck des 55-Jährigen, wodurch dessen PKW ins Schleudern geriet, gegen die rechte Außenschutzplanke prallte und mittig auf der Fahrbahn zum Stillstand kam. Ein dritter nachfolgender PKW, der die Situation glücklicherweise richtig einschätzte und schon eine Vollbremsung einleiten konnte, kollidierte daraufhin nur noch leicht mit dem Fahrzeug des Unfallverursachers. Der Unfallverursacher, welcher durch den Aufprall schwer verletzt wurde, ist nach ersten medizinischen Maßnahmen durch den Rettungsdienst in ein Würzburger Klinikum transportiert worden. Die beiden anderen Fahrzeugführer blieben unverletzt. Durch den Unfall mussten sowohl das Fahrzeug des 55-Jährigen als auch der direkt hinter ihm fahrende Kleintransporter abgeschleppt werden. Für die Rettungsmaßnahmen war die A3 in beide Fahrtrichtungen für etwa eine Stunde gesperrt. Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg war für die Unfallaufnahme und anschließende Reinigungsarbeiten insgesamt für fünf Stunden gesperrt. Die Feuerwehren Geiselwind und Schlüsselfeld, sowie der Rettungsdienst waren vor Ort im Einsatz.

 

Hier ein Bericht der Polizei Unterfranken:

Unbeleuchteter Oldtimer löst schweren Verkehrsunfall auf A 3 aus – 55-Jähriger schwer verletzt

 

GEISELWIND, LKR. KITZINGEN. Ein wohl unbeleuchteter Oldtimer der Marke Volvo sorgte in der Nacht von Samstag auf Sonntag für einen folgenschweren Unfall auf der A 3 in Fahrtrichtung Nürnberg. Der Fahrer eines VW Crafters konnte das Fahrzeug erst zu spät wahrnehmen und fuhr bei einem Ausweichmanöver teilweise auf das Heck des Volvo auf. Der 55-jährige Fahrer des Oldtimers erlitt dabei schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Autobahn musste über mehrere Stunden gesperrt werden.

Ohne funktionierende Beleuchtung fuhr dem Sachstand nach der 55-Jährige gegen 01:30 Uhr mit seinem Volvo auf der A 3 in Richtung Nürnberg. Kurz nach der Anschlussstelle Geiselwind konnte der 53-jährige Fahrer eines VW Crafter Kleintransporters den Volvo erst zu spät wahrnehmen und fuhr bei dem Versuch, im zweispurigen Baustellenbereich auszuweichen, auf das Heck des Oldtimers auf. Beide Fahrzeuge kamen dadurch ins Schleudern, krachten in die Außenschutzplanken und blieben auf der Fahrbahn stehen. Die 23-jährige Fahrerin eines VW Golf konnte durch eine sofortige Vollbremsung noch den Zusammenstoß mit den Unfallfahrzeugen verhindern und touchierte nur leicht den quer stehenden Volvo.

Die alarmierten Feuerwehren aus Geiselwind, Wiesentheid und Schlüsselfeld sicherten mit rund 66 Einsatzkräften die Unfallstelle ab und befreiten den 55-Jährigen aus seinem Volvo. Anschließend übernahmen der Rettungsdienst sowie der Notarzt die medizinische Erstversorgung und brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Aufgrund des großen Trümmerfeldes auf der Autobahn und ausgelaufener Betriebsstoffe zog die Polizei die Autobahnmeisterei Geiselwind hinzu, welche die Reinigung der Fahrbahn übernahm.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die A 3 bis 03:00 Uhr in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. In Richtung Nürnberg konnte die Autobahn erst am Sonntagmorgen gegen 06:30 Uhr wieder freigegeben werden.

 

 

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