Wegen eines groß angelegten Online-Betrugs steht ab heute ein 51-jähriger israelischer Staatsangehöriger vor dem Bamberger Landgericht. Dem Mann wird banden- und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Laut Anklage soll er zur Führung einer international tätigen Tätergruppierung gehört haben. Über Callcenter in mehreren Ländern seien Anleger aus dem deutschsprachigen Raum mit falschen Gewinnversprechen auf Online-Trading-Plattformen getäuscht worden. Der entstandene Schaden soll sich auf rund 30 Millionen Euro belaufen, davon etwa 8 Millionen Euro in Deutschland. Die Ermittlungen wurden von der Generalstaatsanwaltschaft Zentralstelle Cybercrime Bayern mit Sitz in Bamberg geführt.