„Die Welt zuhause in Bamberg“ – unter diesem Motto starten am kommenden Freitag die 32. Interkulturellen Wochen in Bamberg. Bis zum 9. November stehen mehr als 40 Veranstaltungen auf dem Programm. Beteiligt sind zahlreiche Organisationen, Institutionen und Ehrenamtliche, darunter auch der Migrantinnen- und Migrantenbeirat.
Die Veranstaltungen sollen Begegnungen ermöglichen, unterschiedliche Perspektiven zeigen und die Vielfalt in Bamberg sichtbar machen. Mit dabei sind unter anderem Themen wie die Geschichte der Schokolade, Erfolgsgeschichten von Menschen mit Migrationsgeschichte und der Umgang mit Antisemitismus. Mitra Sharifi, Vorsitzende des Migrantinnen- und Migrantenbeirats:
„Von der Geschichte der Schokolade und was das mit uns und mit unserem Leben zu tun hat, bis Erfolgsgeschichten in der Migration. Wir haben in diesem Jahr auch einige Veranstaltungen auch zu dem Thema Antisemitismus, weil wir einfach aus der Geschichte lernen wollen, wie Ausgrenzung einfach zu Katastrophen führen kann.“
Zum ersten Mal übernimmt Bambergs Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier die Schirmherrschaft. Er sieht in den Interkulturellen Wochen vor allem eine Chance, voneinander zu lernen:
„Jeder profitiert davon, wenn er sich mit anderen Kulturen befasst, voneinander lernt, neue Technologien, neue Ansätze mitbekommt und genau das braucht es. Das habe ich auch gemacht, als ich viel im Ausland gearbeitet habe und natürlich auch jeden Tag zu Hause und kann nur von Vorteil sein für uns.“
Das komplette Programm der Interkulturellen Wochen läuft bis zum 9. November.