Wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs in insgesamt 169 Fällen muss sich ein 27-Jähriger ab heute vor dem Landgericht Bamberg verantworten. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg hatte gegen ihn ermittelt und wirft ihm vor, von 2022 bis 2024 einen Gesamtschaden von über 1,5 Millionen Euro verursacht zu haben.
Er soll zunächst die Online-Banking-Daten seiner späteren Opfer ausgespäht und sie anschließend per Anruf oder SMS kontaktiert haben. Dabei soll er sie dazu gebracht haben, ihr Push-TAN-Verfahren neu einzurichten – so soll er Zugriff auf deren Konten bekommen haben. Er und weitere Täter sollen anschließend virtuelle Bankkarten erstellt und mit Smartphones verknüpft haben, um damit unter anderem an Kassen zu bezahlen. Insgesamt gibt es über 150 Geschädigte und einen Schaden von mehr als 1,5 Millionen Euro.
Das Urteil könnte morgen fallen.