Vor Premiere einer Kino-Doku

1990-Weltmeister trauen DFB-Team Titel bei WM zu

16. März 2026 , 17:10 Uhr

Vor knapp 36 Jahren jubeln die deutschen Fußballer über den WM-Titel in Italien. Haben ihre Nachfolger in diesem Sommer in den USA auch Chancen? Klinsmann, Häßler und Co. äußern sich nun dazu.

Jürgen Klinsmann traut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft den WM-Titel in diesem Sommer zu. «Qualitativ kann Deutschland Weltmeister werden in diesem Sommer in den USA», sagte der einstige Torjäger, Weltmeister von 1990 und später dann selbst Bundestrainer der DFB-Auswahl. «Ich denke, wir haben eine absolut hochqualitative Mannschaft, die mit allen mitreden kann. Es hängt nur von ihnen selbst ab, wie weit sie gehen wollen, wie weit sie leidensfähig sind, wie weit sie zusammenhalten.»

Diese Woche kommt eine Dokumentation über den deutschen WM-Triumph vor 36 Jahren in die Kinos. Anlässlich der Premiere erinnerten Spieler von damals, auf was es ankomme, um Weltmeister zu werden. «Es sind die Spieler, die entscheiden müssen, wie weit sie es bringen wollen, was sie erreichen wollen», sagte Klinsmann (61). «Sie müssen sich zusammenraufen und eine gute Stimmung aufbauen. Aber das wird alles so kommen, da bin ich überzeugt.»

Häßler mahnt: «Ego hinten anstellen»

In dem Film wird von vielen Protagonisten unterstrichen, dass der damalige Teamgeist in der Mannschaft von Trainer Franz Beckenbauer der Schlüssel zum Erfolg gewesen sei. «Wenn alle zusammenhalten, wenn jeder sein Ego hinten anstellt, kann man vieles erreichen», äußerte Thomas Häßler (59). «Das gilt auch für die Nationalmannschaft in diesem Jahr. Wenn da was zusammenwächst, dann bin ich überzeugt, dann können die auch Weltmeister werden.»

Stefan Reuter erinnerte daran, dass Beckenbauer 1990 die richtige Mischung gefunden habe zwischen Strenge und Nachsicht mit seinen Spielern. Entscheidend sei «die Kunst zu wissen, wann du Gas geben musst und wann du locker sein kannst». Er setze deshalb in diesem Sommer auf DFB-Sportdirektor Rudi Völler, der 1990 in Italien einer der wichtigsten Akteure auf dem Platz war. «Ich glaube, dass Rudi eine ganz wichtige Rolle hat», sagte Reuter (59) im Ausblick auf das anstehende WM-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

15.03.2026 Eine Million Kinozuschauer feiern «Ach, diese Lücke» Vom Bestseller zum Kinohit: Wie ein Tipp von Simon Verhoevens Sohn zum Casting-Coup wurde, wovon Senta Berger schwärmt und wie es für Bruno Alexander war, mal nicht «in Kontrolle» zu sein. 13.03.2026 Nächstes Topteam düpiert: Fürth klettert aus Tabellenkeller Wochenlang geht es für Fürth in der Tabelle bergab - doch gegen Spitzenteams trumpfen die Franken plötzlich auf. Nach dem Sieg über Elversberg lässt das «Kleeblatt»-Team die Abstiegszone hinter sich. 13.03.2026 Elversberg verliert in Fürth und verpasst Sprung an Spitze Die SV Elversberg hat die Chance auf die Tabellenführung der 2. Liga - patzt dann aber in Fürth. Für die abstiegsbedrohten Franken könnte der Sieg noch enorm wichtig sein. 12.03.2026 Senta Berger über Filmpläne, Disziplin und «Mary Poppins» Senta Berger kämpft sich mit Disziplin und Humor zurück ins Rampenlicht – und besucht einen besonderen Kinoabend. Wie es bei ihr weitergeht und was sie über «Mary Poppins» und neue Filmprojekte denkt.