Polizei ermittelt

13-Jährige hat nach Zug an Vape Betäubungsmittel im Blut

07. März 2026 , 08:53 Uhr

Ein 16-Jähriger bietet ihr einen Zug von seiner Vape an. Kurze Zeit später sieht und hört das Mädchen schlecht. Blutuntersuchungen im Krankenhaus führen zu einem Verdacht.

Ein 16-Jähriger soll einer 13-jährigen Schülerin in Spiegelau (Landkreis Freyung-Grafenau) über seine Vape Betäubungsmittel verabreicht haben. Der Jugendliche habe der 13-Jährigen auf dem Rückweg von der Schule im Zug angeboten, an seiner Vape zu ziehen, teilte die Polizei mit. 

Kurz nach dem Zug an der Vape habe das Mädchen Seh- und Gehörbeeinträchtigungen sowie ein Taubheitsgefühl in den Beinen gespürt und sei mir letzter Kraft aus dem Zug ausgestiegen. Im Krankenhaus wurden in ihrem Blut Benzodiazepine festgestellt. Die Polizei ermittelt nun gegen den 16-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Weitere Hintergründe sind derzeit unklar, wie ein Sprecher mitteilte.

Quelle: dpa

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