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128 Millionen Menschen sahen Super-Bowl-Show von Bad Bunny

11. Februar 2026 , 08:54 Uhr

Latin-Superstar Bad Bunny sorgte mit seiner Show beim Finale der nordamerikanischen Footballliga NFL für Begeisterung. Millionen Menschen sahen zu. Mehr als im vergangenen Jahr?

Latin-Superstar Bad Bunny hat mit seiner Super-Bowl-Halbzeitshow Millionen Zuschauer vor die Bildschirme gelockt – weniger jedoch als US-Rapper Kendrick Lamar im vergangenen Jahr. Wie aus einer Mitteilung der NFL und Medienberichten hervorgeht, sahen mehr als 128 Millionen Menschen in den USA das Spektakel in der Halbzeitpause des Finales der nordamerikanischen Footballliga NFL zwischen den Seattle Seahawks und den New England Patriots (29:13). 

Den Berichten zufolge schalteten jedoch weniger Zuschauer ein als im vergangenen Jahr. Mehr als 133 Millionen hatten 2025 den Auftritt von Kendrick Lamar verfolgt. Und auch das Finale selbst wurde laut NFL und den Berichten weniger geschaut: 124,9 Millionen Menschen verfolgten in den USA im Schnitt das Spiel im Stadion von Santa Clara in Kalifornien. Im vergangenen Jahr sollen es 127,7 Millionen gewesen sein. Sowohl die Halbzeitshow als auch das Spiel 2025 hatten laut Berichten Rekorde aufgestellt. 

Hitzige Debatte um Halbzeit-Show

Auf YouTube sammelte das offizielle Video der Show von Bad Bunny bis Mittwoch fast 66 Millionen Aufrufe. Bad Bunny, geboren auf der zu den USA gehörenden Karibikinsel Puerto Rico, ist der Künstler der Stunde: Bei den Grammy Awards Anfang Februar gewann er insgesamt drei der Trophäen, darunter für «DeBÍ TiRAR MáS FOToS» als Album des Jahres. Zuletzt galt er als meistgehörter Künstler des Planeten beim Streamingdienst Spotify. Dass die Wahl als Headliner der traditionsreichen Halbzeit-Show auf ihn fiel, hatte dennoch hitzige Debatten ausgelöst, auch weil der 31-Jährige ein Kritiker der US-Abschiebepolitik ist. 

Bei seiner Show, die das «böse Häschen» fast ausschließlich auf Spanisch bestritt, füllte ein detailreiches Set mit puerto-ricanischen Alltagsszenen mit zahlreichen Tänzern, Statisten und Star-Gästen das Spielfeld. Dabei sparte Bad Bunny nicht mit politischen Botschaften, die an den Gemeinschaftssinn unter Amerikanern und die Zugehörigkeit der Latinos appellierten. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Halbzeit-Auftritt als «eine der schlechtesten», die er je gesehen habe.

Quelle: dpa

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