© Boris Roessler

Zweites Geständnis im Prozess um die S-Bahn Schubser in Nürnberg

Am vierten Verhandlungstag im Fall der zwei S-Bahn Schubser in Nürnberg hat der zweite Angeklagte gestern seine Schuld eingeräumt, so ein Sprecher des Gerichts Nürnberg-Fürth.  Damit geben beide den Tatvorwurf der Körperverletzung mit Todesfolge zu, bestreiten jedoch den Tötungsvorsatz. Genau den unterstellen ihnen aber die Nebenkläger. Sie hatten schon häufiger erklärt, dass es ihnen dabei eher um die Signalwirkung des Urteils gehe, nicht um die Höhe der Strafe. Die beiden hatten Anfang des Jahres einen Jungen ins Gleisbett am S-Bahnhof Frankenstadion in Nürnberg geschubst, dabei ist ein weiterer Jugendlicher mitgerissen worden. Beide wurden von einem einfahrenden Zug erfasst und getötet. Nächste Woche Freitag wird der Prozess fortgesetzt. Das Urteil soll Mitte Dezember fallen.