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Zwei Tote bei Fluzeugunglück in Kulmbach!

Tragische Bilder am Donnerstagabend auf dem Flugplatz in Kulmbach. Kurz nach 18.15 Uhr meldete eine Zeugin über Notruf den Absturz eines Ultraleichtflugzeuges.

Die Sportmaschine, die vermutlich in Kulmbach stationiert war, hatte nach ersten Erkenntnissen wohl Probleme beim Start. Beim Versuch abzuheben, hat sie sich überschlagen und ist am Anfang des Rollfeldes zum Liegen gekommen. Die Bergung gestaltet sich schwierig und dauert wohl noch bis in die Nacht hinein. Problematisch ist ein Fallschirm, der in dem Flugzeug verbaut ist, der mit Sprengstoff geladen ist, erklärte der Kulmbacher Polizeichef Peter Hübner. Erst wenn dieser entschärft wurde, kann die Maschine geborgen werden.

Die Einsatzkräfte sind zahlreich an der Unfallstelle und auch zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Ein Vertreter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sowie zwei Sachbearbeiter für Flugunfälle der oberfränkischen Polizei sind an der Absturzstelle. Ein Staatsanwalt aus Bayreuth macht sich ebenfalls ein Bild von dem Unfall und ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen für Flugunfälle an, der am Freitagmorgen vor Ort kommen wird. Die Absturzstelle bleibt bis auf weiteres gesperrt.

 

 

Hier der Polizeibericht der Polizei in Oberfranken::

Insassen eines Ultraleichtflugzeuges sterben bei Absturz

 

KULMBACH. Die zwei Insassen eines Kleinflugzeuges kamen am Donnerstagabend beim Verkehrslandeplatz Kulmbach ums Leben, als ihre Maschine zu Boden stürzte und überschlug. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft haben vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

 

Kurz nach 18.15 Uhr meldete eine Zeugin über Notruf den Absturz des Ultraleichtflugzeuges auf dem Flugplatz in Kulmbach. Innerhalb kurzer Zeit waren zahlreiche Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mit zwei Hubschraubern, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks sowie mehrere Polizeistreifen vor Ort.

Nach ersten Erkenntnissen startete der Pilot mit einem weiteren Insassen das Kleinflugzeug und stürzte dann aus bislang ungeklärter Ursache aus noch geringer Höhe am Ende der Startbahn zu Boden. Die Maschine überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Beide Insassen starben noch am Unfallort.

Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks versuchten, das Wrack soweit zu drehen, um an die Insassen herankommen zu können. Dies war jedoch aufgrund der Explosionsgefahr der Treibladung für den Sicherheitsfallschirm bislang nicht möglich.

Ein Vertreter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sowie zwei Sachbearbeiter für Flugunfälle der oberfränkischen Polizei sind an der Absturzstelle. Ein Staatsanwalt aus Bayreuth macht sich ebenfalls ein Bild von dem Unfall und ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen für Flugunfälle an, der am Freitagmorgen vor Ort kommen wird. Die Absturzstelle bleibt bis auf weiteres gesperrt. (Stand: 21.45 Uhr)