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Zoff um Bamberger Schlachthof – „Keine Verstöße gegen die Tierschutzgesetzte“ – Stadt wehrt sich gegen Vorwürfe der CSU/BA-Fraktion

Es sind schwere Vorwürfe der Bamberger CSU/BA Stadtratsfraktion Richtung Stadt in Sachen Schlachthof:

Einer lautet zum Beispiel in einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas Starke: Rinder wachen teilweise bei der Schlachtung wieder aus der Betäubung auf. Jetzt hält die Stadt dagegen: in einer aktuellen Pressemitteilung macht sie deutlich: es gibt keine Verstöße gegen die Tierschutzgesetze am Bamberger Schlachthof. Die Vorwürfe der CSU/BA-Fraktion seien unrechtmäßig. So gebe es neben der Kontrolle durch das tägliche Veterinärwesen pro Jahr mehr als 30 weitere Kontrollen. Man arbeite außerdem eng mit dem deutschen Tierschutzbund zusammen. Mängel der beschrieben Art seien nicht festgestellt worden. Eine Abmahnung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit liegt nicht vor.

 

Hier die Presseinfo der Stadt:

Keine Verstöße gegen die Tierschutzgesetze am Bamberger Schlachthof

 

Die Stadt Bamberg wehrt sich gegen die unrechtmäßigen Vorwürfe der CSU/BA-Fraktion gegen den Bamberger Schlachthof. Pro Jahr werden neben der täglichen Kontrolle durch das Veterinärwesen am Bamberger Schlachthof mehr als 30 Audits durch unabhängige Zertifizierungsstellen und Kunden durchgeführt. Hierbei wurden in den letzten Jahren bis heute keine Verstöße festgestellt, die den Fragestellungen der CSU/BA-Fraktion eine Grundlage geben könnten. „Sämtliche Abläufe bei der Betäubung der Tiere im Schlachthof entsprechen den tierschutzrechtlichen Vorgaben“, stellt Pio Dengler, Leiter der städtischen Aufsichtsbehörde, fest. Täglich überwachen kontinuierlich 15 Mitarbeiter des Veterinärwesens die Einhaltung der tierschutzrelevanten und hygienerechtlichen Bestimmungen.

 

Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem deutschen Tierschutzbund e.V., der den Bamberger Schlachthof im vergangenen Jahr mit dem Tierschutzlabel „Für mehr Tierschutz – Premiumstufe“ ausgezeichnet hat und diesen ebenfalls regelmäßig kontrolliert.

 

„Im Zuge der Neuorganisation der Stadtverwaltung wurde das Veterinärwesen im Referat für Ordnung und Recht angesiedelt, dieses Vorgehen erfüllt eine Forderung der Regierung von Oberfranken. Diese organisatorische Veränderung hat keine Auswirkungen auf die Intensität und Qualität der Prüfungen des Veterinärwesens im Schlachthof,“ sagt Christian Hinterstein, berufsmäßiger Stadtrat und Referent für Personal, Ordnung, Recht und Konversion.

 

Im Bamberger Schlachthof wurden und werden keine Mängel der beschriebenen Art festgestellt, sämtliche tierschutzrechtliche Vorgaben werden erfüllt. Eine Abmahnung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit liegt nicht vor.