Zauberfestival versammelt deutschsprachige Magierszene

Ob Kartenzauberei, Großillusionen oder Manipulationen des Publikums – die beliebtesten Tricks der Zauberer ändern sich wie Modetrends. In den vergangenen Jahren brillierten die Magier etwa häufig damit, die Farbfelder des auch aus Kinderzimmern bekannten «Zauberwürfels» binnen Sekunden in die richtige Position zu drehen. Was derzeit angesagt ist, soll vom 11. bis zum 15. Mai das Zauberfestival «HocusPocus Fürstenfeld» in Fürstenfeldbruck bei München zeigen. In mehr als 30 Shows präsentieren dort hochkarätige Magier ihr Können der Öffentlichkeit.

Parallel bildet sich die Szene auf dem Kongress «Magica 2020» weiter. Daran nehmen rund 700 Zauberinnen und Zauberer teil, wie Festivalleiter Markus Laymann sagte. Traditionell werde bei der nach Angaben der Veranstalter größten und wichtigsten Fachveranstaltung der Szene auch um den alle drei Jahre vergebenen Titel «Deutscher Meister in der Zauberkunst» gekämpft.

Der Zauberkongress sollte zunächst 2020 stattfinden, wurde aber wegen der Corona-Pandemie um zwei Jahre verschoben. Der Name «Magica 2020» blieb aber erhalten.