© Monika Skolimowska

Zahl der Insolvenzen in Bayern weiter rückläufig

Fürth (dpa/lby) – Immer weniger Verbraucher und Unternehmen in Bayern melden Insolvenz an. Die Gesamtzahl der Verfahren ist im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,6 Prozent auf 6262 zurückgegangen, wie das Bayerische Landesamt für Statistik am Freitag in Fürth mitteilte. Bei mehr als der Hälfte davon handelte es sich um sogenannte Verbraucherinsolvenzen, bei denen Privathaushalte mit diesem Schritt versuchen, sich von ihrem Schuldenberg zu befreien. Die Zahl ihrer Verfahren ging im selben Zeitraum um 8,9 Prozent auf 3294 zurück.

Der Großteil der übrigen Insolvenzen wird von ehemals Selbstständigen sowie Unternehmen angemeldet. Auch hier ging die Zahl der Verfahren jeweils zurück. Bei den Unternehmen um 3,7 Prozent auf 1259 im ersten Halbjahr und bei den Selbstständigen um 1 Prozent auf 1360 Verfahren.