© Friso Gentsch

Waren es Drogen? Waren es k.o. Tropfen? War es Alkohol? Man weiß es nicht!

 

Ein 28-jähriger Kaufmann aus dem Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen erlebte gestern die Folgen eines völligen Blackouts. Eine Streife der Erlanger Verkehrspolizei hat ihn um 11 Uhr an der A 3 in der Rastanlage Steigerwald geweckt.

 

Der Mann lag schlafend im Kofferraum eines nicht zugelassenen Autos, welches mit fremden Kennzeichen versehen war. Als die Polizisten ihn weckten, war er völlig fassungslos! Er hatte weder eine Idee, wo er war, noch wie er dorthin gelangt ist. Er konnte sich nur an eine Feier mit Freunden bei sich zu Hause erinnern. Ebenso wenig konnte er erklären, wie die Kennzeichen seines Kleinwagens an den abgemeldeten Kombi gelangt waren – wer damit gefahren war und wo seine Freunde abgeblieben waren. Die Beamten erreichten dann eine Schwester des 28-Jährigen. Die bestätigte, dass ihrem Bruder solche Eskapaden eigentlich fremd sind.

 

Letztlich brachten die Beamten den gestrandeten Westfalen zum Bahnhof, wo er einen Zug nach Hause nehmen konnte. Das Auto haben sie sichergestellt. Bei aller Skurrilität muss er sich dennoch wegen Kennzeichenmissbrauch verantworten.