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Waldexperten: Ausbreitung des Schwammspinners endet 2021

Freising (dpa/lby) – Der Schwammspinner wird sich 2021 nicht mehr massenhaft vermehren – damit rechnet jedenfalls die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF). Waldforscher hätten bei ihren jüngsten Voruntersuchungen deutlich weniger Eigelege des Schmetterlings registriert als in den vergangenen Jahren, teilte die LWF am Donnerstag in Freising mit.

In den vergangenen Jahren fraßen die Raupen des Schwammspinners im Frühling und Sommer unzählige Eichen in Bayerns Wäldern kahl. Das werde nun voraussichtlich enden, hieß es vom LWF. Zwar könnten die Tiere auch 2021 lokal für Schäden sorgen, aber eine organisierte Bekämpfung der Raupen sei nach jetzigem Stand nicht nötig.

Bekannt wurde der Schwammspinner, als im Frühling 2019 Millionen von Raupen den Burgstallwald im mittelfränkischen Gunzenhausen innerhalb weniger Tage kahl fraßen und später auch im Stadtgebiet zur Plage wurden.